Rauchmelder

Seit 2012 müssen in Rhein­land-Pfalz alle Gebäude mit Rauch­meldern aus­ges­tat­tet wer­den (Bauord­nung Rhein­land-Pfalz LBauO RLP, § 44, Abs. 7). Diese Rauch­melderpflicht gilt seit 2016 eben­falls in Nor­drhein-West­falen und anderen Bun­deslän­dern für

  • Schlafräume,
  • Kinderz­im­mer und
  • Flure (Fluchtwege).

Das heißt, in diesen Räu­men muss zwin­gend je ein Rauch­melder instal­liert sein!

Beson­ders schlafende Per­so­n­en laufen Gefahr, einen Brand nicht schnell genug zu bemerken. Der Geruchssinn ist in diesem Zus­tand kaum aktiv. Rauch­melder erken­nen ein Feuer oder einen Schwel­brand mit Hil­fe von Sen­soren dage­gen bere­its im Anfangssta­di­um und lösen schon bei leichter Rauchen­twick­lung einen laut­en Alarm aus und war­nen die Bewohn­er so vor der Gefahr. Die Betrof­fe­nen kön­nen sich dann schnell in Sicher­heit brin­gen und die Feuer­wehr informieren. Diese Möglichkeit zum schnellen Han­deln wirkt sich zudem oft pos­i­tiv auf das let­ztliche Aus­maß des Schadens aus. Fehlen Rauch­melder, gefährdet dies gegebe­nen­falls auch den Ver­sicherungss­chutz durch die Gebäudeversicherung.

Per­so­n­en mit einem Hörver­lust, kön­nen, vor allem in der Nacht, wenn sie keine Hörg­eräte tra­gen, den Warn­ton der Rauch­melder oft nicht wahrnehmen. Somit beste­ht die Gefahr eine Mel­dung zu ver­schlafen und sich nicht rechtzeit­ig in Sicher­heit brin­gen zu kön­nen. Daher sor­gen die Krankenkassen auf Antrag für einen Nachteil­saus­gle­ich, indem sie für hör­beein­trächtigte Men­schen geeignete Rauch­meldean­la­gen finanzieren.

Diese Anla­gen sind funkver­net­zt und die Mel­dung erfol­gt in der Nacht über einen Weck­er, der mit einem Vir­bra­tionskissen aus­ges­tat­tet ist.

Voraus­set­zung ist, dass ein HNO-Arzt einen entsprechen­den Bedarf bescheinigt und rezep­tiert. Wir zeigen Ihnen in unserem Fachgeschäft gerne entsprechende Geräte und küm­mern uns um die Beantra­gung bei der Krankenkasse.